Grabarten – Bestattungsformen

Die Erdbestattung

Bei einer Erdbestattung wird der Verstorbene mit einem Sarg in einem Erdgrab beigesetzt.

Ob ein Wahlgrab oder ein Reihengrab gewählt wird, legen Sie fest.

Sollte bereits eine Grabstätte vorhanden sein, prüfen wir gerne, ob darin eine weitere Bestattung erfolgen kann.

Die Trauerfeier und die Beisetzung des Sarges erfolgen unmittelbar nacheinander.

In unserem Ausstellungsraum halten wir für Sie eine Vielzahl von Qualitätssärgen in unterschiedlichen Holzarten und Ausführungen sowie in den verschiedensten Preiskategorien zur Ansicht bereit.

Die Feuerbestattung

Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene, wie bei einer Erdbestattung, zur Trauerfeier in einem Sarg aufgebahrt.

Nach der Trauerfeier wird der Sarg in ein Krematorium überführt und dort eingeäschert. Die Aschenreste werden in einer Aschenkapsel amtlich versiegelt, die von uns später aus dem Krematorium zum Friedhof überführt wird.

Zur Beisetzung auf dem gewünschten Friedhof wird zum Schutz der Aschenkapsel eine Schmuckurne ausgewählt.

In einer individuell gestalteten Zeremonie setzen wir die Urne im Beisein der Hinterbliebenen auf der ausgewählten Grabstelle bei.

Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl dekorativer Schmuckurnen in unserem Ausstellungsraum.

Die Seebestattung

Viele Menschen sind eng mit der See verbunden und möchten in der friedvollen Weite des Meeres ihre letzte Ruhestätte finden.

Für eine Seebestattung ist – zumindest in einigen Bundesländern – eine schriftliche Willenserklärung des Verstorbenen notwendig.

Der Seebeisetzung geht immer eine Feuerbestattung voraus. Im Anschluss folgt eine circa anderthalbstündige Fahrt mit modernen Motorschiffen zur festgelegten Beisetzungsposition in der Ostsee (z. B. von Kiel, Niendorf oder Travemünde) oder der Nordsee (z. B. von Büsum). Bei Beisetzungen in der Nordsee werden längere Fahrzeiten benötigt.

An der Beisetzungsposition spricht der Kapitän oder Herr Kähler individuelle Abschiedsworte und übergibt die Urne der See. Das achtmalige Glasen der Schiffsglocke läutet nach altem Seemannsbrauch das Ende der Wache ein. Der Kapitän ermittelt die Position der Urne und protokolliert diese mit einer Eintragung ins Logbuch.

Die Angehörigen erhalten zur Erinnerung einen Seekartenausschnitt mit der Position der Beisetzung und einen Auszug aus dem Schiffstagebuch.

Alternative Bestattungsformen

Viele Menschen wünschen alternative, auf sie zugeschnittene Bestattungsformen.

Aufgrund der Vielzahl dieser Formen nennen wir hier einige nur beispielhaft:

  • Baumbestattung im FriedWald® Kisdorferwohld

  • Baumbestattung im Ruhehain in Bönningstedt oder im Ruheforst Hartenholm

  • Urnenbestattung im Kolumbarium in Hamburg-Ohlsdorf

  • und viele mehr

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch, um Ihnen alternative Bestattungsformen näher zu erläutern und die persönlich passende Form gemeinsam zu finden.

 

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